1. Reden wir miteinander ...

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Empfohlen Nicht mehr jung aber noch nicht alt....

Dieses Thema im Forum "FORUM | Reden wir miteinander ..." wurde erstellt von Evi-100, 9 November 2014.

  1. Evi-100

    Evi-100 Gast-Teilnehmer/in

    ist speziell in der heutigen Zeit, was z.B. Arbeit anbelangt, eine schwierige Situation.

    Man ist zu jung - hat daher noch keine Erfahrung, ist vielleicht unzuverlässig...?
    Man ist zu alt - ist daher zu teuer oder krankheitsanfällig...?

    Aber neben diesen Tatsachen - wofür fühlt ihr euch persönlich zu alt bzw. nicht mehr ganz jung?

    Ich fühle mich zu alt, um den Jakobsweg zu begehen.

    Ich fühle mich zu jung, um nichts mehr Neues kennen lernen bzw. lernen zu wollen.

    Und ihr???
     
  2. farbenfroh

    VIP: :Silber

    Ich fühle mich älter als ich bin, war aber schon immer so.
     
  3. Steinfrau

    Steinfrau Gast-Teilnehmer/in

    Ich find das Zwischending derzeit grad ganz gut, ich bin weder jung noch alt, also weder - noch und
    hab alle Möglichkeiten,

    ach ist das angenehm, so könnt es bleiben
     
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  4. Komodowaran

    VIP: :Silber

    das sehe ich als gewissen Widerspruch.

    Um einen Pilgerweg zu gehen, muss man sich meiner Meinung nach lange nicht zu alt fühlen, außer man geht bereits mit Krücken
     
    spacedakini3 gefällt das.
  5. Alex3

    VIP: :Silber

    Ich mag diese Phase zwischen 40 und 50+ (keine Ahnung, wo das Ende der Fahnenstange sein wird).

    Die Kinder sind selbständig und vermutlich bald aus dem Haus und man hat wieder ein bisschen mehr Zeit für das, was einem selbst wichtig ist und hechelt nicht ständig dem Nachwuchs und seinen Terminen und Bedürfnissen hinterher, vorausgesetzt natürlich, die Gesundheit und die Umstände lassen das zu.

    40+ ist prima!
     
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  6. isi47

    isi47 Gast-Teilnehmer/in

    50+ auch!
     
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  7. Puschel

    Puschel Gast-Teilnehmer/in

    ich fühle mich für einige Kleidungsstücke zu alt ( z.B. kurze Oberteile mit langem Shirt drunter. Oder: ich liebe Chucks. Ich fühle mich aber zu alt dafür)
    Ich fühle mich jünger, als ich tatsächlich bin ( von der Art, von der Art mich zu kleiden und mich zu geben) Herjee, wenn ich Bilder meiner Eltern in meinem Alter sehe, bekomme ich immer wieder einen Schreck
     
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  8. Grinsekatze

    Grinsekatze Schnucki-Katz
    VIP: :Silber

    Ich merk zwar, dass ich den Zenith der körperlichen Fitness überschritten habe, also Marathon ist nimmer drin, aber ansonsten bin ich in meinem Körper aber sowas von angekommen, und das ist definitiv ein großer Vorteil des vorgerückten Alters (oder wie man das auch immer nennen möchte), also keine Klagen hier. Ich ertapp mich sogar öfters, dass ich die kleinen Popo-Mädels, die so schrecklich unsicher sind und sich aufbrezeln bis zum Abwinken, schon fast mitleidig betrachte und mir denke: Mädels, ihr habt's noch ned kapiert...

    Insofern fühle ich mich eigentlich gerade richtig, weder jünger noch älter. Ich hoffe, dieser Zustand hält noch eine Weile an.
     
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  9. bluevelvet

    bluevelvet my mind is dangerous
    VIP::Premium

    Für mich sind die Begriffe jung/alt relativ und ich denke gar nicht in solchen Kategorien.
    Als Kind habe ich mich oft uralt gefühlt und mit 28 unsterblich. Es gibt biologische Fakten, die kann ich zum Beispiel für mich nie ausblenden, zugleich denke ich öfters daran, dass ich irgendwann in der Spanne zwischen 40 und 50++ wohl meine Eltern werde begraben müssen, darum kann ich diese Phase nicht begeistert bejahen und jubelnd umarmen. Ebenso ist es ein Fakt, dass wir uns körperlich überhaupt nicht mehr am Zenit befinden, sondern es abwärts geht, es sterben mehr Zellen als sich erneuern.
    Fakt ist allerdings auch, dass ich erst seit einigen Jahren wirklich fähig bin zu lieben und Menschen anzunehmen wie sie sind. Das hat lange gebraucht und eröffnet mir wunderschöne Momente, die tatsächlich vollkommen sind. Liebe so empfinden zu können, ist für mich ein echtes Geschenk und dafür habe ich offenbar gleich mehrere Jahrzehnte gebraucht.

    Ich habe auch kein Schreckensbild vor mir, wenn ich an meine Eltern denke, wie sie 50 oder 60 waren, ich glaube, ich hätte gar nichts dagegen, wenn ich bis auf einige Verhaltensweisen in Bezug auf gesundheitlichen Raubbau, so älter werde wie die beiden. In Liebe verbunden, mit wachen Sinnen und Freude an Wissen, Kunst und manchmal auch noch ausgelassen herumalbernd wie vergnügte Kinder. Wie sie dabei ausgesehen und was sie damals getragen haben, weiß ich gar nicht mehr, weil es mir herzlich wurscht war und ist. <3

    Genauso finde ich es komisch, wenn man irgendwie eine Art von Mitleid verspürt, wenn man junge Leute ansieht oder beobachtet, ich freue mich über deren Lebenslust und finde es schön, dass manche von ihnen noch ohne Abstriche diese Unbeschwertheit in sich tragen, das schafft jemand mit 40 gar nicht mehr, wenn man mal die ersten schweren Krankheiten im Freundes- und Familienkreis oder Tote miterlebt hat, geht einem etwas verloren und das bekommt man nicht mehr zurück. Das bedeutet aber nicht, dass es fortan schlecht ist, nur eben anders. Das kann ich anerkennen, ebenso wie äußerliche Veränderungen und diese nicht immer - objektiv betrachtet - zum optischen Vorteil.
    Ich hätte nichts dagegen, wenn ich ewig im Körper einer 28jährigen stecken würde, mit derselben Erneuerungsfähigkeit der Zellen und ohne jeglichen Abbau und nur mein Geist gewisse Modifikationen erfährt, die eben das Leben mit sich bringt. Aber das konnte man nirgends ankreuzen und somit akzeptiere ich das, was ich ohnehin nicht ändern kann.
     
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  10. mo-mo

    VIP: :Silber

    ...... merke ich daran, dass ich vieles der "heutigen zeit" nicht mehr verstehe/verstehen will.
    ich fang zu matschkern an. taugt mir zwar nicht, ist aber so. what ever :confused:
     
  11. Grinsekatze

    Grinsekatze Schnucki-Katz
    VIP: :Silber

    Also bei vielen jungen Menschen vermag ich wenig Lebenslust zu erkennen, sondern nur einen unglaublichen Druck, Klischees genügen zu müssen, dazugehören zu müssen, akzeptiert sein zu müssen, was sich teilweise in skurrilen Verhaltensweisen, hohem Konsum von materiellen Dingen und eben einem satten Eindruck, dass diese Jugendlichen sich immer weiter von sich selbst entfernen, äußert...
     
  12. bluevelvet

    bluevelvet my mind is dangerous
    VIP::Premium

    Das ist sicherlich Teil der Pubertät, diese große Verunsicherung, war bei mir auch nicht anders, aber wenn man Anfang 20 ist und sich da rausbewegt, dann kommt bei vielen die Lebenslust und eine Unbekümmertheit, wie es sie nur einige Jahre gibt. Ich bemerke das sehr gut bei den Studierenden in meinem beruflichen Umfeld, da spürt man etwas, das ist ein ganz bestimmtes inneres Leuchten und diese immense Erwartung an den Tag. Dieses Hinausgehen und davon überzeugt sein, dass es großartig werden könnte, das brennt ziemlich stark in ihnen und das finde ich schön. :)
    Nebenbei bemerkt sind mir als ich Kind/Jugendliche war, die Leute, die über Kinder/Jugendlichen geschimpft haben oder verächtlich bis herablassend behandelt haben, immer uralt erschienen. ;)
    Die Bejahung des eigenen Lebensabschnitts kann meiner Meinung nicht funktionieren, indem ich andere verneine. Das ist ein Widerspurch in sich.
     
  13. Lissi

    Lissi Es ist wie es ist !

    Anscheinend bin ich grad im richtigen Alter. :D
    Ich fühle mich eigentlich zu gar nichts zu alt und auch nicht zu jung.

    Wenn ich etwas machen will, oder anziehen will oder wie auch immer dann werde ich das tun. Nur weil es in der Gesellschaft vielleicht "nicht gehört" sollte ich es also nicht tun? Wer entscheidet wann man zu alt oder zu jung ist? Eigentlich man selber und wenn es einem noch gefällt ,man sich darin wohl fühlt ,dann kann man nicht zu alt dafür sein ;)
     
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  14. Asterix

    VIP: :Silber

    Ich fühle mich mit 40+ so gut wie schon lange nicht mehr :geschmeichelt:

    Übrigens, mein Schwiegervater hat mit 71 den Jakobsweg (Mariazell) zusammen mit seinem Sohn begangen - man kann ihn auch "langsamer" gehen - der Weg ist das Ziel...... :) (nachdem er ca.1 Jahr später gestorben ist, ist das wohl die intensivste Erinnerung meines Mannes an seinen Vater und ihn in der letzten Zeit)

    Jede Zeit hat etwas Schönes für mich - manchmal mehr,. manchmal weniger, wichtig ist, dass es etwas Positives gegeben hat und auch an den weniger schönen (auslassbaren) Erlebnissen gibt es etwas Gutes..... man wächst daran und würde sonst niemals diese Lebenserfahrung und Reife haben, die man sich dadurch wohl angeeignet hat...

    Natürlich habe ich auch gemerkt, dass mein Körper zwar gut in Schuss ist ( und ich die selbe Kleidergröße habe wie mit 17 ;), ohne viel zutun), aber halt einfach "älter" und weniger geschmeidig etc. geworden ist.... was ich etwas schade finde, dass es jetzt schon so ist, aber ich versuche dran zu arbeiten, dass ich gut beweglich bleibe.

    Aber alleine die Dinge, die ich "gemeistert habe" bisher, möchte ich nicht missen und sie haben mich gestärkt und eben "reifer" gemacht.

    Arbeitsmäßig brauch ich keine "Action" mehr, das ist mir sehr bewusst, dafür bin ich privat bereit, noch ganz viel zu machen und zu erleben und habe viele Ideen für die Zukunft, die hoffentlich noch recht lange dauert.

    Gesundheit ist neben Familie das höchste Gut für mich - ich lebe sehr mit der Realität vor Augen (auch beruflich bedingt), dass es leider auch schnell vorbei sein kann, mit dem Leben.... und koste die schönen Augenblicke so aus, dass ich später nicht denken/sagen werde, "ich hätte nicht bewusst genug gelebt".

    lg Asterix
     
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  15. LowProfile

    VIP: :Silber

    Für Chucks ist man nie zu alt! :)
    Ich habe eine riesige Auswahl an Chucks und die werde ich sicher noch mit 40+ tragen. Es müssen dann ja nicht mehr die knalligen Farben oder Muster sein.
     
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  16. mo-mo

    VIP: :Silber

    und warum nicht? bin weit über 50+ ;) und trage sie bunt gemischt *g*
     
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  17. AliLeo1626

    AliLeo1626 Gast-Teilnehmer/in

    Ich finde mich zu alt für eine berufliche Neuorientierung z.B. im Fitnessbereich. Junge Fitnesstrainer sind für mich glaubwürdig, weil sie geschmeidig und voller Kraft sind.
    Ich komme mir daneben eher wie ein Maikäfer vor (bin kein Fitnesstrainer, sehe solche aber hin und wieder bei Weiterbildungsveranstaltungen). Die älteren Semester, selbst wenn sie Profis sind, machen auch keine besonders gute Figur, finde ich.

    Ich finde mich zu jung, um meine Leidenschaften zu begraben. Für Manches ist die Zeit jetzt nicht richtig, aber das heißt nicht, dass ich es später dann nicht wieder angehe.
     
  18. Puschel

    Puschel Gast-Teilnehmer/in

    das Gute an der Sache ist, dass mir Chucks grundsätzlich zu eng sind. Ich brauche hier also nicht mit der Frage hadern, kaufe ich sie mir jetzt oder nicht?:D

    Aber ich liebe es, wenn meine Tochter ihre an hat.
     
  19. Bussibaer

    VIP: :Silber

    Ich fühl mich eigentlich für nichts, was ich gern mache bzw machen würde weder zu alt noch zu jung. Es ergibt sich irgendwie automatisch im Laufe der Lebensjahre, dass gewisse Dinge wie nächtelang um die Häuser ziehen, Campingurlaube, Autostoppen und Nasenpiercings einfach nicht mehr interessant sind, dazu muss ich mich nicht notwendigerweise zu alt fühlen. Zu jung fühl ich mich jedenfalls, um Angst vor einer Berufsveränderung oder Weiterbildung zu haben (beobachte das tlw. bei Frauen in meinem Alter) und vieeeeeel zu jung, um keinen Spass mehr daran zu haben, neue Sportarten auszuprobieren und mit tlw. viel jüngeren Mädls mit dem Mountainbike die Wälder und Berge unsicher zu machen;).
    Folgebeitrag desselben Teilnehmers (erstellt: 10 November 2014, Oberer Text geschrieben: 10 November 2014)
    Achja....bin übrigens (noch) in den 30ern:cool:
     
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  20. bluevelvet

    bluevelvet my mind is dangerous
    VIP::Premium

    Ein cooler Bussibär für alle Lebenslagen. :D
     
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